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Jummy, Bananacake!

Lust auf einen gesunden Snack zum Frühstück für zwischendurch oder auch am Wochenende zu Tee oder (Getreide)Kaffee? :)


Bananen werden als thermisch kühl und vom Geschmack her als süß klassifiziert, wodurch sie wiederum Yin (Materie wie Körperflüssigkeiten) vermehren und befeuchten.

  • Sie haben einen Organ-Bezug zu Lunge, Dickdarm, Magen und Milz.

  • Sie nähren Yang Ming Yin (Dickdarm-Magen), Leere Hitze, also bei Verstopfung aufgrund von Yin (Essenz)-Mangel (diese äußert sich zB bei Wechseljahren oder allgemein bei Yin-Mangel an warmen Innenandflächen, Fußsohlen sowie geröteten (warmen) Wangen spätnachmittags ab 17 Uhr, nächtlichem warmen Schweiß – vor allem auf Stirn, der Brust etc.).



Bei trockenen Lungen, also bei trockenem Husten, teilweise mit gelblichem Schleim (aufgrund der Trockenheit welche langfristig zu Stagnation und Entstehung von Schleim (gelblich) begünstigt) sind Bananen ein sehr kostbares Nahrungsmittel, welches in kleinen Mengen auch in seiner rohen Form genossen werden kann. Durch ihre yinnige-Beschaffenheit (kühl, nährend, befeuchtend) wird der Trockenheit, also Yang entgegengewirkt.


Eher meiden sollte man Bananen bei Neigungen zu Durchfall, breiigem Stuhlgang, Müdigkeit, Kältesymptomatik wie kalte Füße, Lenden, Po, Bauch(nabel), niedrigem Blutdruck, Anämie/Eisenmangel, ständig triefender Nase mit klarem weißem Sekret, etc..


Bananen aufgrund ihrer kühlen, nährenden und befeuchtenden Natur sind ideal, um Körpersäfte zu vermehren. Sie fördern die Ansammlung von Yin, also Materie, was bei Trockenheit und Hitze-Zuständen sicherlich sehr hilfreich ist. In diesem Fall spricht nichts dagegen Bananen in ihrer rohen Form zu genießen. Auch Kinder benötigen Süßes, da sind Bananen optimal. Sie sind im Wachstum, benötigen gesundes Süßes sowie Kohlhydrate für ihren Wachstum.


Yin ist Materie, wiederum Yang Wärme. Yin, als Fülle, Überschuss bzw. „Abfall“ , Ansammlung, eben ein ZU VIEL an Materie (durch den kühlen, nährenden und befeuchtenden Aspekt, welcher zu Stagnation neigt), ein zu häufigen Konsum, kann man sich pathologisch zB als Knoten, Zysten, Furunkel, Warzen, Reiterhüften, also mehr um die Hüften herum, Cellulitis etc. vorstellen. Im Vergleich dazu ist Yang der Gegenpol, also Wärme.

Qi, ist eine Bestandteil von Yang, die Energie bzw. die treibende Kraft die die Materie, Blut und Körpersäfte bewegt. Ist alles im Fluss wie zB beim Stoffwechsel laufen alle Prozesse einwandfrei im Körper ab.


Das Yin, aufgrund seiner trägen, eher kühleren bis kalten Natur neigt zu Stagnation, Stillstand, Ruhe, zu kaum Bewegung. Das Yang, also Wärme als Gegenpol zu Expansion (wie Wärme im Heizkörper die sich ausbreitet und aufsteigt).

Sprich, die Tendenz zu Nässe und Kälte sowie Stagnation von sämtlichen im Körper ablaufenden Prozessen, dem Stoffwechsel etc. wird durch zu viel Kälte bzw. yinnigen-Lebensmitteln begünstigt. Dies führt langfristig zu Stagnation der Körpersäfte im gesamten Körper. Blockiert der Stoffwechsel oder bleibt wiederum im Magen-Dickdarm „Abfall-Yin“ liegen, wird dieses nicht vollständig aufgenommen. Sehr deutlich wird dies anhand von Aufstoßen, Blähungen oder Übelkeit nach dem Essen. Ein Blähbauch, Schmerzen nach dem Essen etc. weisen auf einen schwachen Verdauungstrakt oder auf thermisch kalte Nahrung hin, welche wiederum von einem schwachen Verdauungstrakt nicht effizient genug aufgenommen werden kann.

Abfall-Yin bzw. kalte Substanzen können sich in der Blutschicht ablagern (erhöhten Cholesterinwerten, aber auch Schmerzen im Magen-Dickdarmtrakt sowie vor oder während der Menstruation, unreine Haut, Pickel, Abszesse, etc.). Das verunreinigte Blut bzw. dessen Viskosität, die Fließgeschwindigkeit beginnt zu stocken (zB klebrig-riechender Stuhl, Mundgeruch, unreine Haut bzw. entzündete Pickel). Der einwandfreie Fluss von Qi und Blut wird gehemmt.

Schmerz sowie Ansammlung von Materie entsteht dort, wo Energie und Blut nicht einwandfrei fließen können! Frühlings- sowie Herbstkuren sind hier sehr heilsam! Das ist aber ein anderes Thema 


Genieße Bananen, vor allem in der kühlen-kalten Jahreszeit, sprich Herbst-Frühling, aber auch wenn du zu einer trägen Verdauung neigst, zum Beispiel als schmackhaften Bananenkuchen. Ist definitiv die gesündere Variante von Süßigkeiten! ;) Lass es dir schmecken! So easy – in lediglich 20 Minuten, wenn überhaupt zubereitet.


Bananencake - Das Rezept:


  • ¼ L Glas bzw. 250g Weizen-Mehl, glatt

  • 125g Butter

  • 3 Eier

  • ½ Packung Backpulver

  • 1 Packung Bio Vanillezucker

  • 100g Rohrzucker

  • 2 Bio Bananen

  • Wallnüsse

  • Gewürze: Zimt, Cardamom, Prise Salz

  • Semmelbrösel



Eier aufschlagen mit Rohr- und Vanillezucker ca. 3-4 Minuten mit einem Mixer verquirlen, bis die Flüssigkeit schaumig wird.

Mehl mit Backpulver in einer separaten Schüssel vermischen.

Butter verflüssigen (in einem Topf kurz am Herd schmelzen)


Das Mehl-Backpulver-Gemisch abwechselnd mit der flüssigen Butter der schaumigen Ei-Zucker-Flüssigkeit beimengen und auf niedriger Mixer-Stufe weiter verrühren.

Die Bananen schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Anschließend der Masse beimengen und schön durchrühren.

Zum Schluss Wallnüsse sowie Gewürze wie Zimt, Kardamom und eine Prise Salz beimengen.

Die Form mit etwas Butter ausstreichen und mit Semmelbröseln ausstauben (damit der Kuchen dann beim Stürzen nicht kleben bleibt).


Im Gasherd bei Stufe 4-5 ca. 40 Minuten backen. Im E-Herd bei Ober/Unterhitze bei ca. 180 Grad etwa 30 Minuten. Anschließend oder zwischenzeitlich mit einem Zahnstocher einstechen. Wenn die Masse nicht mehr an dem Zahnstocher klebt, ist der Kuchen fertig.

Lasst es euch schmecken! :)



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