Tipps fürs Immunsystem
Aktualisiert: 4. Sept.
Der Ursprung des Abwehrsystems hat seinen Sitz in den Nieren. Und die größte Konzentration an Abwehr-Energie befindet sich im Magen-Dickdarm-Trakt. Ist die Nieren-Energie einmal geschwächt spiegelt sich dies ebenso in allen anderen Organen wider. Unter anderem funktioniert die Verdauung nicht mehr reibungslos, der Magen hat weniger Kraft um Energie „Qi“, aus den Speisen die wir täglich zu uns nehmen, zu resorbieren.

Weiters hat die Lunge zu wenig Energie um unsere Abwehrenergie „Wei Qi“, an der Oberfläche unserer Haut, zu verteilen. Unser Körper hat nicht genug Kraft um resistent genug gegen äußere pathogene Erreger wie Nässe, Kälte, Infektionen, Viren etc. zu sein bzw. diese zu bekämpfen… wir verkühlen uns, verspüren teils leichte Symptome oder werden krank und bekommen Fieber. Deshalb möchte ich dir hier aufzeigen, was du meiden solltest und was du tun kannst um dein Immunsystem zu stärken.
Was schwächt mein Immunsystem:
Tiefkühlkost: Auch wenn aufgetaut, die Zelle hat weiterhin die Information „tiefgekühlt“ gespeichert. Der Körper muss zu viel Energie aufwenden um die Speisen zu verarbeiten.
Mikrowellen-Zubereitung: Zerstört die Zellstruktur von Nahrungsmitteln. Kaum mehr Nährstoffe sind vorhanden.
Fastfood: "Papkarton-Essen" ist es nicht nur, sondern liefert es auch kaum Energie. Weder nahrnaft, noch sättigend. Umittelbar danach fühlt man sich mitunter müde, träge etc. Binnen kürzester Zeit verspürt man wieder ein Hungergefühl.
Fettige, frittierte Speisen: Machen nicht nur dich, sondern auch deinen Verdauungstrakt, träge und müde. Einerseits benötigt der Verdauungstrakt sehr viel Kraft um diese Speisen zu verarbeiten. Zudem bist du dann danach kraftlos, müde, etc. Eigentlich mehr als davor. Zudem hinterlassen diese Speisen oft Ablagerungen im Körper. Natürlich in einem Übermaß genossen. Langfristig gesehen, als Beispiel in Form von erhöhten Cholesterin-Werten, verstopften Arterien, erhöhtem Blutdruckwert, Migräne, etc.
Viele Operationen: Damit sich der Körper von einer Narkose regeneriert, Bedarf es bis zu 7 Jahren. Bedenkt man dies mal, dann wird es verständlich was für eine Wirkung Narkosemittel auf den Körper hat.
Krankheiten: Auch mehrere Jahre zurückliegend, wie zum Beispiel eine Blasen- oder Lungenentzündung. Teils mehrmals aufeinander folgende. Bringt man diese jedoch kaum in Verbindung mit einem geschwächten Immunstem. Jedoch muss der Körper immer wieder aufs Neue, Energie aufbringen, um den Erreger los zu werden und zu gesunden. Im Rahmen einer genauen Anamnese kann dies wiederum beurteilt werden.
Stress
Mangelnder Schlaf
Einschub zum Thema Ausscheidung und eine einhergende Verstopfung: Energetisch wird allgemein zwischen Energie-Mangel, Blut-Mangel, Stagnation oder kurzzeitig andauernder Reiseverstopfung differenziert. Bei Energie-Mangel: Meide kalte Speisen und Getränke, oder Speisen die den Darm zu sehr befeuchten wie Pizza, Pasta, Weckerl und Co. Hingegen bei Blut-Mangel helfen Dörrpflaumen, Goji-Beeren, Birnensaft, Kompotte etc. Bei Stagnation: Am Besten Bewegung, aber auch kreative Tätigkeiten wie Malen, Tanzen, sanfte Bewegung wie Yoga oder Qi-Gong. Denn Bewegung allgemein löst Stagnation und Anspannung.
Wann ist der günstige Zeitpunkt um eine Kraftsuppe zu essen?
Eine Kraftsuppe ist schon was Feines, damit man wieder stark wird und wieder rasch auf die Beine kommt. Der Gedanke eine Kraftsuppe einzunehmen, wenn man bereits verkühlt ist, ist eigentlich der gängigste. Von Kindesbeinen an, sind wir es gewohnt, dass wenn wir krank sind, uns die Mama oder Oma eine nährende, über mehrere Stunden geköchelte Kraftsuppe, am Besten vom Biohuhn, reicht um eine Verkühlung, Erkältung oder sogar Grippe schnell los zu werden.
Jedoch seien einige Aspekte hierzu angemerkt – vor allem im Hinblick auf den Zeitpunkt der Konsumation einer Kraftsuppe, aber dazu noch später:
Aus dem Blickwinkel der TCM: Ein Huhn wird allgemein von seiner Engergie und Dynamik ergo der Thermik her, als sehr hitziges (ein aufgescheuchtes Tier, das stets in Bewegung ist), wahrgenommen. Zudem wirkt sein Fleisch "adstringierend". Mit adstringierendem Potential ist „Säfte behüten, bewahren“ gemeint. Jedoch möchte man, wenn man krank ist, die Krankheit nicht noch länger in seinem Körper bewahren, sondern diese so schnell wie möglich loswerden.
Durch oben beschriebenes soll deutlich gemacht werden, dass die Konsumation einer Hühnerkraftsuppe, in den ersten Tagen oder während einer Verkühlung einen Erreger im Körper „bindet“. Deshalb sollte man abwarten bis man wieder gesund ist, und erst dann eine nährende kräftigende Suppe zu sich nehmen. Eben zur Stärkung danach. Oder gar davor, bevor man überhaupt noch nicht angeschlagen oder krank ist.
Allgemein betrachtet, sollte während einer Verkühlung kein Fleisch und Proteine zu sich genommen werden, eher auf vegetarische Kost wie Gemüsesuppen zurückgreifen. Da eben der Fett- sowie Protein-Anteil den pathogenen Erreger im Körper "binden".
Tipps für die Lunge:
Bei Husten sind allgemein Inhalationen günstig. Zur Differenzierung beachte bitte:
Bei klarem Nasensekret (Indikat für Nässe-Kälte): Inhalationen mit Thymian, Rosmarin
Bei gelblichem Nasensekret (Indikat für Hitze): Inhalationen mit Salz, Pfefferminze
Spitzwegerich ist von der Thermik her neutral.
Bei Kältesymptomen:
Ingwerfußbad (siehe dazu meinen Blog-Eintrag „Was tun gegen Verkühlung“)
Scharfe Speise, Chilli, Pfeffer, Glühwein um den pathogenen Erreger an die Oberfläche, die Haut, zu katapultieren und über die Poren (durch das Schwitzen) zu vertreiben.
Beachte bei einer Verkühlung und der Verwendung von scharfen Gewürzen: Die Anwendung, hochdosiert, muss bereits innerhalb der ersten ein bis zwei Tagen, beireits bei den ersten Anzeichen erfolgen. Denn danach ist es zu spät. Wartet man zu lange ab und denkt sich "jo wird schon vergehen". Setzt sich die Kälte, der pathogene Erreger wie Nässe, Wind, etc. in einer tiefere Schichten des Körpers fest. Er taucht so zusagen ab und es wird länger dauern, gar hartnäckig, um ihn wieder zu vertreiben.
Tipps für Nahrungsmittel bei Fieber, Hitze-Symptomen, trockener Lunge:
Karfiol, Spargel, Rettich
Algen, Fisch, Tofu
Warme Milch am Abend
Tee mit Holunder, Lindenblüten, Boretsch, Eibisch, Pfefferminze, Eukalyptus, Lungenkraut, Maulbeerfrüchten
Sojamilch zum Kühlen
Bei zähem Schleim: Tee mit Königskerze
Und was stärkt nun mein Immunsystem?
Nährstoffreiche frisch gekochte Lebensmittel
Ausreichend Schlaf: Im Schlaf liegt die Regeneration des Körpers verborgen. Nicht nur das Blut erholt sich (speichert Sinneseindrücke des Tages - Alpträume, etc.), sondern auch die Abwehrkraft kann sich wieder regenerieren. Mindestens 8 Stunden werden empfohlen. Schläft man zum Beispiel nur die Hälfte, braucht der Körper doppelt so lange um sich zu regenerieren. Klar gibt es auch einige von uns die nur fünd oder sechs Stunden etc. benötigen, doch das ist die Ausnahme.
Freude: Wenn wir Freude verspüren, werden Endorphine ausgeschüttet, machen uns glücklich und stärken auch unser Immunsystem. Somit gehe Dingen, Aktivitäten, etc. nach die dir Freude bereiten und dich glücklich machen.
Mediation: Ein ruhiger Geist im Inneren, führt zu einem ruhigen Umfeld „im Außen“. Wir können dadurch mit Stress „im Außen“ besser umgehen. Dies begünstigt wiederum, dass wir selber weniger gestresst sind, uns weniger leicht stressen lassen bzw. mit stressigen Situationen besser umgehen können.
Sanfte Bewegung: Yoga, Qi Gong, Joggen – lassen unseren Körper, Gelenke geschmeidig werden. Unsere Körpersäfte werden nachproduziert und fließen bis in alle Körperteile. Dies wirkt unter anderem An- und Verspannungen, lokalen oder ziehende "energetischen Stagnationen", die sich in Form von Schmerz zeigen, entgegen.
Ausscheidung: Eine gut funktionierender Verdauungstrakt ist das A und O. Verstopfungen, die durch unausgewogene Nahrung, Stress, schlechten Schlaf (Blut kann sich nachts nicht regenerieren, daraus Blutmangel, langfristig gesehen, etc.) begünstigt werden, können kontraproduktiv auf unseren Organismus wirken.
Giftstoffe bleiben in unserem Körper liegen anstatt ausgeschieden zu werden. Zudem wirken sie toxisch auf unser gesamtes (Immun)-System.
Deshalb versuche bewusst, dich mit obigen Tipps im Alltag auseinander zu setzen, deine Ernährung, und sei es das Frühstück am Morgen zu adaptieren. Gönne deinem Geist Ruhe, einen "digital-Detox". Geh in die Stille und werde deiner selbst bewusst. Wende Atem- und Entspannungstechniken an.
Akupunktmeridanmassage: durch die passive Stärkung soll das körpereigene System, die Selbstheilungskräfte des Körpers und somit der „innere Arzt“ aktiviert werden. Zum Verständnis: wie bei einer Schnittverletzung, die von alleine innerhalb mehrerer Tage heilt.




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