Was tun gegen Verkühlung - Teil 1

Bei ersten Anzeichen einer Verkühlung mit Symptomatiken wie Frösteln, Kältegefühl, rinnender Nase mit weißem klarem Nasensekret, Müdigkeit und Mattigkeit kann ich euch etwas sehr feines und wohltuendes empfehlen. Aber zuerst möchte ich an dieser Stelle darauf eingehen, wie es überhaupt zu einer Verkühlung kommen kann.



Wer kennt das nicht, die ersten Symptomatiken einer Verkühlung machen sich bemerkbar. Es fröstelt einen und die Nase rinnt. Aber warum? Dies sind die ersten Abwehrreaktionen des Körpers der versucht den eingedrungen pathogenen Erreger wie Wind, Kälte, Nässe zu vertreiben. Doch warum verkühlen wir uns oder werden krank? Es liegt an unserem Immunsystem. Es wird schon alleine dadurch geschwächt, wenn wir müde und überarbeitet sind oder keine Zeit haben etwas Warmes zu uns zu nehmen. Und diese Szenarien spielen sich fast tagtäglich ab. Aber gerade von der Mitte heraus, über die Nahrung, wird unser Abwehrsystem genährt und deshalb benötigt der Magen wärmende und nahrhafte Speisen, vor allem in der kalten Jahreszeit. Denn kühlende Speisen wie Salate, Eis, Tiefkühlkost, Südfrüchte, aufgetaute Pizzen, aber auch „Weckerl“ etc. geben ihm nicht ausreichend Kraft, im Gegenteil, sie kosten ihm viel mehr Kraft zu verdauen. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass der Magen nicht zu sehr ausgekühlt wird. Denn bei Energie „Qi“-Mangel entsteht Feuchtigkeit und Kälte im Körper. Wir fühlen uns unter anderem müde, träge und matt. Und eben das, was wir bereits in unserem Körper im Inneren haben, ziehen wir umso mehr aus dem Außen an.

Sind wir bereits schwach, müde, überarbeitet, kraftlos, haben keine Energie und ist das Wetter zudem feucht-kalt, ist unser Körper umso anfälliger und „zieht“ die im Außen vorherrschende pathogene Feuchtigkeit und Kälte an. Eingedrungene Feuchte-Kälte hat wiederum Auswirkung auf unsere Mitte: Die höchste Konzentration des „Wei Qi“, an Abwehrkraft, finden wir im Magen und Dickdarm. Dringt ein pathogener Erreger ein, schwitzen wir normalerweise viel oder haben Fieber, dies wird als allgemeine Abwehrreaktion des Körpers betrachtet. Bleiben solche Reaktionen aus, mangelt es an „Qi“ (Energie, Kraft), da unser Immunsystem schwach ist. Wie es dazu kommen kann, wurde bereits etwas weiter oben beschrieben. Fehlt es an Energie, so fehlt es auch an Wärme. Eben wie eine Heizung die ohne Energie auch keine Wärme erzeugen kann. Als Folge ist uns kalt, unsere Hände und Füße werden sich kalt-feucht, kraftlos anfühlen, unsere Ausscheidungen werden breiiger, flüssiger sein, wir haben kaum Appetit, kaum Durst und fühlen uns müde, träge und matt, … etc. Eben wie ein Haus, das verlassen und nicht geheizt wird, wird auch mit der Zeit feucht und schimmelig sein…


Wie man nun gegen die ersten Anzeichen einer Verkühlung und den oben beschriebenen Kälte-Symptomatiken vorgehen kann, das werde ich hier in Kürze im zweiten Teil von „Was tun gegen Verkühlung“ bloggen.

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