Anämie… was tun?

Dies sind mitunter Symptome für einen Blutmangel.


Hast du bereits morgens nach dem Aufstehen oder auf dem Weg zur Toilette ein schwindliges Gefühl? Sackt dein Kreislauf beim Schuhe zubinden bzw. beim Überbeugen ab? Wird dir öfters schwarz vor Augen? Musst du dich unmittelbar hinlegen, da du ansonsten das Gleichgewicht verlieren würdest? Hast du dieses Problem immer wiederkehrend? Hast du trockene Haut, Haare, Augen, brüchige Nägel, leidest unter Verstopfung oder trockenem Stuhl, deine Menstruation ist spärlich, du bist innerlich etwas unruhig, wachst nachts immer wieder auf, hast Träume oder sogar Alpträume etc.?


Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin können die vorgeburtliche sowie nachgeburtliche Quelle Gründe für diese Symptome sein.


Bei der vorgeburtlichen Quelle ist die Rede von einer schwachen Konstitution aufgrund deiner Erbsubstanz bzw. DNA.



Andererseits können auch nachgeburtlich bedingt, sprich die Nahrungsmittel, die wir tagtäglich zu uns nehmen, nicht nur Einfluss auf unsere körperliche Beschaffenheit, sondern auch auf die Funktionsfähigkeit des Magen-Dickdarmtraktes, des Immunsystems, auf das körperliche Gleichgewicht sowie die im Blut enthaltenen Nährstoffen haben. Hierbei spreche ich von Tiefkühlkost und Fastfood. Weiters gehören dazu auch ein Zuviel an rohem Gemüse, Milchprodukten, schnell produzierten/aufgebackenen Brotsorten aus dem Supermarkt, Toastbrot, Mikrowellenzubereitung, etc.


Natürlich wirkst sich auch unser Lebensstil auf unseren Körper aus. Überarbeitung, langes vor dem PC sitzen, Nachtarbeit & Schichtdiensten zerren den qualitativen Aspekt, sprich die Nährstoffe, welches sich in unserem Blut befinden, aus. Kaum Zeit oder hastiges Runterschlingen gehören hier auch dazu.

Nachfolgend findest du einfache und leicht im Alltag umsetzbare Tipps und Nahrungsmittel, welche dein Blut stärken.


Was nährt das Blut?

  • Fleisch: Energetisch gesehen ist Fleisch im Vergleich zu Gemüse und Obstsorten viel „yangiger“. Dies bedeutet, dass es nicht nur mehr Wärme und Energie liefert, sondern auch die Nachproduktion des Blutes fördert. Dies soll nicht bedeuteten, dass täglich Fleisch gegessen werden soll. Jedoch begünstigt der Konsum von Fleisch, einen rascheren Aufbau des Blutes.

  • Die Art der Zubereitung: Gegarte, gebratene, aus dem Backofen zubereiteten Speisen sind im Vergleich zu Rohkost, viel „yangiger“. Durch das Zuführen von Wärme werden sie bereits durch das Zubereitungsverfahren mit Wärme und Energie versorgt. Dadurch sind Lebensmittel viel bekömmlicher für den Magen-Dickdarmtrakt, welcher sich seiner Hauptfunktion, der Extraktion von Nährstoffen, widmen kann.

  • Frisch gekochte, regionale und saisonale Lebensmittel

  • Innereien, Lebewurst, Blutwurst, Hühnerleber, etc.

  • Knochenbrühen, Kraftsuppen mit Wurzelgemüse, etc.

  • Wachteleier

  • Wildfleisch, Wildschwein

  • Lachs, Makrele, Dorschleber, Leber, Fisch – fettigere Fische wie Karpfen

  • Wurzelgemüse, Knollengemüse, Suppengrün, etc.

  • Karotten, Karottensaft, Karottenkuchen: Eine super Quelle, um das Blut zu nähren

  • Rote Obst- und Gemüsesorten wie Kirschen, rote Rüben (Achtung sind thermisch kühl – deshalb Backofenzubereitung und füge immer etwas scharf-heiße Gewürze wie Zimt, Anis, Nelken, Muskat etc. hinzu – jedoch Vorsicht! Diese nicht allgemein bei Blutmangel verwenden). Achtung bei Tomaten, diese sind thermisch kühler, sie nähren die Körpersäfte – was gut ist. Ich würde diese aus dem Backofen mit Rosmarin, Salz, Pfeffer zubereiten, dann sind die bekömmlicher.

  • Petersilie: Ich schneide meist einen halben Bund in jede Speise. Also nicht sparsam damit umgehen!! 😊

  • Wallnüsse, Cashewnüsse, etc. liefern reichlich Nährstoffe, Öle und Essenzen

  • Datteln, Trockenfrüchte, Samen, schwarzer Sesam

  • Maulbeeren, Goji-Beeren, Maroni, Lychee-Frucht

  • Hochwertige kalt gepresste Öle

  • Frühstücke morgens ein Müsli mit pflanzlicher Milch (Rezept siehe in meinem Blog)

  • Toaste dein Brot am Morgen (macht es bekömmlicher)


Meide:

  • Brot, Kohlehydrate und kalte Speisen am Abend

  • Esse warme Süppchen am Abend wie Karotten, Kürbiscremesuppe oder auch klare Wurzelgemüsesuppe mit Grießnockerl

  • Blanchiere Blattsalat am Abend und füge es einer Suppe hinzu (etwas Bitterstoffe, um die aus der Blutleere entstehende Hitze auszuleiten – aber übertreibe nicht mit Bitterstoffen!)

  • Zu viele Bitterstoffe: Diese leiten wichtige Nährstoffe aus dem But aus

  • Kaffee (ähnlich Bitterstoffe)

  • Milchprodukte aus dem Supermarkt

  • Wurstsorten (Extra, Leberkäse, Käsewurst, etc.)

  • Rohkost

  • Tiefkühlkost

  • Mikrowellenzubereitung

  • Fastfood


Nähre dein But – denn du hast nur diesen einen Körper!


TIPP: Probiere mal eine Karottensuppe mit Lauch, Zwiebeln und Wurzelgemüse oder Fleischleibchen vom Rind mit geschmorten roten Rüben und Kartoffelpüree. Geht rasch in der Zubereitung, liefert ordentlich Energie und fördert die Nachproduktion des Blutes!!


Allgemein sei angemerkt, es bedarf immer einer genaueren Differenzierung bzw. Anamnese. Komm zu mir – oder lasse dich von mir online beraten. Ich freue mich auf dich!!


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